Paris braucht keinen Plan. Drei Tage reichen für das Wesentliche: einen Morgen im Marais, einen Nachmittag im Musée d'Orsay, einen Abend an der Seine, wenn die Stadt in warmes Licht getaucht ist.
Ankommen, Koffer abstellen, los. Croissant und Café an einer Ecke im Marais, dann durch die Rue des Rosiers und über die stille Place des Vosges. Nachmittags an der Seine entlang zur Île Saint-Louis, ein Eis bei Berthillon. Abends ein Bistro mit handgeschriebener Karte, danach der Spaziergang zurück über beleuchtete Brücken.
Zur Öffnung ins Musée d'Orsay, gleich hinauf zu den Impressionisten und zur grossen Bahnhofsuhr mit Blick über die Stadt. Mittagessen in Saint-Germain, danach Buchläden, Galerien, ein Espresso im Café de Flore, weil man es einmal getan haben muss. Abends Jazz in einem Keller oder einfach eine Flasche Wein am Quai.
Früh hinauf nach Montmartre, bevor die Stadt wach ist: leere Treppen, die Place du Tertre ohne Staffeleien, Sacré-Coeur im Morgenlicht und ganz Paris zu Füssen. Ein letztes Frühstück in der Rue des Martyrs, ein paar Besorgungen, dann zum Zug. Man verlässt Paris nie ganz. Ein Teil bleibt immer dort.